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Projekt zur Stärkung der Populationen von Nase- und Huchen im
Donauabschnitt zwischen den Kraftwerken Abwinden-Asten und
Wallsee-Mitterkirchen
Anlass
für das Projekt - Entwicklung und Ist-Zustand des Gewässersystems
sowie der Fischbestände
Umfang
des Konzeptes
Motivation
zum Konzept
Aktuelles -
bauliche
ökologische Verbesserungen
bauliche
ökologische Verbesserungen - Zeitungsausschnitt "Fisch und
Gewässer v. März 2010"
Besatz
mit Näslingbrütlingen am 13.05.2009
Information
vom 01. Juli 2009
Präsentation v. 25.11.2009
Presseinformation
der Via Donau v. 23.11.2009.
Der Donauabschnitt zwischen den
Kraftwerken Abwinden-Asten und Wallsee-Mitterkirchen stellt den aus
fischerwirtschaftlicher und fischökologischer Sicht interessantesten
Abschnitt der oö. Donaustrecke dar. Nach dem Durchqueren der Linzer
Pforte tritt der Fluss in eine breite Beckenlandschaft. In dieser
Strecke münden mit Enns, Gusen und Aist bedeutende Zubringer. Zusätzlich
aber auch mehrere kleinere Zubringer wie das Diesenleiten- und
Haselgrabenbach-System (heute Unterwasser KW Wallsee-Mitterkirchen), der
Ipfbach und der Kristeinerbach, sowie die Erla (heute Unterwasser KW
Wallsee-Mitterkirchen).
Aufgrund der breiten Beckenlandschaft
wies der Fluss gemäß dem historischen Leitbild eine gegenüber den
heutigen Verhältnissen enorme Lebensraumvielfalt sowie eine wesentlich
größere Ausdehnung des aktiven Flussraumes auf. Der Abflussbereich der
Donau hatte ursprünglich die 3 fache Breite gegenüber dem Ist-Zustand
und war neben dem Hauptarm durch zahlreiche durchflossene
Nebenarmsysteme geprägt, die heute völlig fehlen.
Der Fluss hat seither vielfältige Veränderungen
erfahren. Die nachhaltigsten Eingriffe waren die Donauregulierung Ende
der des 19.Jahrhunderts und die Errichtung der Donaukraftwerke
Abwinden-Asten, sowie Wallsee-Mitterkirchen. Durch die
Regulierungsarbeiten gingen insbesondere in mengenmäßiger Hinsicht
viele Lebensräume verloren. Durch die Abflusskonzentration auf einen
Hauptarm wurde die Donau aber auch in qualitativer Hinsicht verändert.
Ein Restbestand an leitbildkonformen Lebensräumen blieb jedoch
erhalten.
Der Aufstau für die Energiegewinnung hat den
Lebensraum dann in mehrfacher, vor allem qualitativer Hinsicht beeinträchtigt:
die Querbauwerke unterbinden seither die Wanderungen der weit- und
mittelstreckenwandernden Fischarten, wobei mit Nase, Barbe und Huchen
wichtige Leitarten der Donau besonders betroffen sind. Diese Arten
vollzogen historisch belegte Massenwanderungen, die in ihrem Ausmaß
heute schwer vorstellbar sind. Die Verkaufszahlen des Linzer
Fischmarktes lassen die einstigen Populationsgrößen dieser Arten
erahnen, belegen aber auch ihren dramatischen Zusammenbruch.
Durch die Unterwassereintiefung im Bereich der
Stauwurzel im Zuge der Kraftwerks-errichtung sowie durch langsame
Erosion infolge der fehlenden Geschiebenachlieferung einerseits und
durch die Seitenaufdämmung in den zentraleren Staubereichen
andererseits, ist die Anbindung der Seitengewässer weitestgehend
verloren gegangen. Dadurch wurden vor allem die weniger stark strömungsliebende
Fischarten sowohl in ihrem Lebensraum beschränkt als auch von wichtigen
Laich- und Jungfischlebensräumen abgeschnitten.
Weitere Veränderungen erfuhr dieser Donauraum
durch umfangreiche Schottergewinnungs-baggerungen flussab der
Mauthausenbrücke, die zu einer dramatischen Strukturverarmung geführt
und ein weitgehend monotones Flussbett hinterlassen haben. Ein
spezielles Problem der jüngeren Zeit ist die Intensivierung der
Schifffahrt, insbesondere der starke Anstieg im Personenverkehr. Der
daraus resultierende Wellenschlag beeinträchtigt vor allem die Lebensräume
von Larven und Jungfischen bestimmter schottergebundener Fischarten.
Aktuell weist die Donau einen unbefriedigenden
fischökologischen Zustand auf (zweitschlechteste von 5 möglichen
Zustandsklassen). Die Defizite betreffen insbesondere die strömungsliebenden
Leitfischarten Nase, Barbe und Huchen, welche nur mehr in
Reliktpopulationen vorhanden sind, aber auch die Begleitfischarten
zeigen nur sehr geringe Bestandsdichten. Seit vielen Jahren wird am
Ennser Hilfswehr der Laichzug von Nase und Huchen beobachtet. Übereinstimmend
wird von einem drastischen Rückgang der vor dem Wehr anstehenden
Laichfisch berichtet.
Die Enns, einer der wichtigsten
Donauzubringer in Österreich wurde, für die Energiegewinnung im Unter-
und Mittellauf in eine nahezu geschlossene Staukette verwandelt. In den
großen Stauen, die im Gegensatz zur Donau keine längeren
Stauwurzelbereiche mit annähernd Fließgewässercharakter mehr
aufweisen, kann ein dem Leitbild entsprechender Fischbestand nicht mehr
hergestellt werden. Aus diesem Grund muss die fischereiliche
Bewirtschaftung auf die infolge entstandenen Lebensräume abgestimmt
werden, was in der Praxis eine gemischte Bewirtschaftung (Salmoniden und
anspruchslose Arten) nach sich zieht. Insbesondere durch eine Anbindung
der Seitenbäche können in manchen Bereichen aber auch einzelne strömungsliebende
Arten Restbestände aufrecht erhalten.
Der Unterlauf der Enns, vor allem bist zur
Ausleitung beim Wehr Thurnstorf, bietet für die aus der Donau
einwandernden Fische ein hohes Potential an Laichmöglichkeiten und
Jungfischlebensräumen, insbesondere durch die fehlende Schifffahrt.
Leider kann dieses Potential nicht genutzt werden, da die
Restwasserstrecke infolge des nicht- fischpassierbaren Ennser
Hilfswehres von den laichwilligen Fischen nicht erreicht werden kann.
Eine weitere Beeinträchtigung stellen die beiden Sohlrampen und der
fehlende Kies innerhalb der Restwassertrecke dar
Zurück
zum Beginn.
Motivation und Konzept des Nasen- Huchenprojektes
Der Fischereiverein Enns verfolgt diese negative
Entwicklung seit Jahren und versucht mit großem Einsatz
leitbildgerechte Fischpopulationen zu erhalten und zu stärken. Dazu
werden vom Verein zwei Strategien verfolgt:
Grundsätzlich wird der Weg der schrittweisen
Wiederverbesserung des Lebensraumes beschritten, da angesichts der Größe
der zu bewirtschaftenden Fischereirechte und der Tatsache, dass Fische
die Grenzen dieser Bewirtschaftungseinheiten nicht kennen, dem
Management der Fischbestände über direkte Besatzmaßnahmen enge
Grenzen gesteckt sind.
Zusätzliche gezielte Besatzmaßnahmen erfolgen
deshalb nur für standorttypische Arten, die einem stärkeren
fischereilichen Nutzungsdruck unterliegen und/oder schlechte
Fortpflanzungsbedingungen vorfinden. Hervorzuheben sind die Projekte zum
Aufbau eines Wildkarpfenbestandes, zur Stützung der Äsche und der
Aalrutte. Kleinere Näslingprojekte wurden vom FV Enns in Zusammenarbeit
mit dem Bundesinstitut Scharfling bereits
durchgeführt. Der Verein vermeidet rein fischereiwirtschaftlich
motivierte Besatzmaßnahmen nach dem „put and take-Prinzip“.
Das nunmehr vorliegende Projekt wurde aus Anlass
der flussbaulichen Umgestaltung der Donau im Bereich Ennshagen ins Leben
gerufen und steht mit diesen Maßnahmen in direktem Zusammenhang,
weshalb es auch gemeinsam dargestellt wird. Es stellt einen weiteren
Umsetzungsschritt im Rahmen des Gesamtkonzeptes des Fischereivereins
Enns dar.
Zurück
zum Beginn.
Dieses Konzept umfasst:
- Die
Schaffung bzw. Reaktivierung von Fortpflanzungsmöglichkeiten und
geschützten Jungfischlebensräumen für sogenannte . Krautlaicher
bzw. weniger anspruchsvolle Fischarten durch Nebengewässer wie den
Hamberger Altarm.
- Die
Schaffung von Fortpflanzungsmöglichkeiten und geschützten
Jungfischlebensräumen für donautypische Fischarten durch
Herstellung von Teillebensräumen, die vom ursprünglichen Flusstyp
abgeleitet sind (Schotterbänke, Inseln, Nebengerinne)
- Die
Verbesserung des Lebensraumes für erwachsene Fische durch Erhöhung
der Strukturvielfalt in den Uferbereichen z.B. durch den Einbau von
Buhnen u.ä.
- Die
direkte Unterstützung der Fortpflanzung von Fischen im Hauptfluss
durch jährliches Einbringen von Laichhilfen in Form so genannter
Zandernester.
- Fischereiliche
Bewirtschaftungsmaßen zur Unterstützung von Arten, die entweder stärker
befischt werden oder trotz der oben erwähnten Maßnahmen schlechte
Fortpflanzungserfolge aufweisen
Insbesondere bei flussbaulichen Maßnahmen ist der
Fischereiverein Enns auf die Umsetzung bzw. Unterstützung der
Wasserbauverwaltung, aber auch der Elektrizitätsunternehmen angewiesen,
da deren Realisierung die wirtschaftlichen Möglichkeiten eines
derartigen Vereins bei weitem übersteigen.
Die derzeit in Umsetzung befindlichen flussbaulichen
Maßnahmen im Bereich Enghagen wurden aus schifffahrtstechnischen Gründen
geplant und sahen eine Verkürzung des bestehenden Leitwerkes um rund
ein Drittel vor. Diese Maßnahme
für sich genommen hätte zu einer weiteren Verschlechterung der fischökologischen
Situation geführt, da ein großer Bereich, der vom Wellenschlag der
Schifffahrt geschützt war, diesem zukünftig ausgesetzt gewesen wäre.
Andererseits hatte der Nebenarm hinter dem Leitwerk auch viele ökologische
Nachteile, da er infolge der kleinen Einströmöffnung nur bei höheren
Wasserständen kurzfristig stärker durchströmt war und deshalb überwiegend
sandig-schlammigen Bodengrund aufwies. Ebenso war die steile
Uferausformung mit teilweiser Steinwurfsicherung aus fischökologischer
Sicht ungünstig.
Durch eine gemeinsame Initiative der Firma Via
Donau und des Fischereivereins Enns ist es gelungen, den Verlust an
geschütztem Lebensraum durch ein Bündel von Maßnahmen mehr als
auszugleichen:
- Der
zukünftig verkürzte Nebenarm wird stärker geöffnet und soll so
stark durchströmt werden, dass sich wieder ein überwiegend
kiesiger Gewässergrund einstellt.
- Die
Ufer werden in Teilbereichen durch Anschüttungen in flachere Kiesbänke
umgewandelt und der Auslauf des Nebenarmes wird durch die Anlage von
flachen Schotterinseln vor Wellenschlag möglichst geschützt.
- Der
flussabwärts des Leitwerkes gelegene Uferbereich wird durch Anschüttungen
aufgewertet und die Kiesbänke werden zukünftig besser angeströmt.
- Mit
dem bei den Bauarbeiten gewonnenen Blocksteinmaterial werden mehrere
große Buhnen erreichtet.
- Der
„Fuß“ der in den letzten Jahren immer kleiner gewordenen
Insel Murauer wird durch Steinschüttungen gestützt, sodass
dem Verschwinden der Insel entgegengetreten wird.
In Summe entstehen durch die im Jahr 2009
umgesetzten flussbaulichen Maßnahmen viele Teillebensräume, die von
strömungsliebenden Arten wie der Nase zukünftig wieder genutzt werden
können. Neben der Nase, einer der wichtigsten Leitarten der Donau,
porfitieren aber auch viele andere strömungsliebende bzw. kiesgebundene
Begleitarten. Nachdem insbesondere die Nase in diesem Donauabschnitt nur
mehr sehr geringe Restbestände aufweist, hat sich der Fischereiverein
Enns dazu entschlossen, ein Bewirtschaftungsprojekt in Leben zu rufen,
welches das Wiedererstarken der Nasenbestände unterstützen soll. Zusätzlich
soll auch der Huchen als typische und ökologisch mit der Nase eng
verbundene Art in der Bestandsentwicklung unterstützt werden. Nach
dieser Startphase sind aber selbsterhaltende Nasen- und Huchenbestände
das längerfristige Bewirtschaftungsziel für diesen Donauabschnitt. Um
dieses Ziel zu erreichen bzw. absichern zu können, sind aber auch Maßnahmen
zur Verbesserung der Wandermöglichkeiten dieser Fischarten
erforderlich.
Der Fischereiverein Enns hat sich mit großem
Einsatz für die Wiederverbindung des Unterlaufes des Kristeinerbaches
mit der Donau eingesetzt. In Kürze werden alle Wanderhindernisse im
Unterlauf dieses Zubringers passierbar sein, sodass der Bach wieder als
Laich- und Jungfischgewässer für Donaufische zur Verfügung steht.
Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wandermöglichkeiten
für laichwillige Fische sind die Errichtung von Wanderhilfen bei der
Ennser Hilfswehr und beim Donaukraftwerk Abwinden-Asten.
Das Gesamtprojekt des umfasst somit folgende Maßnahmen
und Umsetzungszeitpläne:
- Flussbauliche
Maßnahmen in der Donau zur Schaffung von Laich- und
Jungfischlebensräumen. im Bereich Enghagen. (Kiesufer, Inseln,
verbesserte Anströmung der Ufer und des Nebenarms in Enghagen). Maßnahme
in Umsetzung durch die Firma Via Donau im Jahr 2009.
- Erhöhung
der Strukturvielfalt in den Uferbereichen durch Anlage von Buhnen
von der oberen Stauwurzel bis zur Mauthausenbrücke. Maßnahme in
Umsetzung durch die Firma Via Donau im Jahr 2009.
- Nasen-
Laichfischfang (unterhalb Ennser Hilfswehr), Erbrütung und Aufzucht
der Fische durch das Bundesinstitut in Scharfling. Besatz mit
Jungnasen über einen Zeitraum von fünf Jahren. (Detailliertes
Besatzkonzept und Kostenrahmen derzeit in Erarbeitung).
Zukauf von einsömmrigen Huchen in der Größenordnung von 1000 Stück
pro Jahr über einen Zeitraum von 10 Jahren. Maßnahmen in
Vorbereitung durch den Fischereiverein Enns und das
Bundesinstitut in Scharfling.
Zeitraum: Nase 2009 bis 2013; Huchen 2009 bis 2018.
- Fischpassierbarkeit
der Ennser Hilfswehr zur Erschließung der Restwasserstrecke als
Laichgewässer und Jungfischlebensraum für die Donaufische. Maßnahme
angefragt bei der Firma Ennskraft AG.
Zeitraum offen
- Maßnahmen
zur Verbesserung der Lebensraumqualität in der Restwasserstrecke
oberhalb des Ennser Hilfswehres. Maßnahme und Zeitraum offen.
- Wiedererschließung
des Kristeinerbaches als Laich- und Jungfischlebensraum für
Donaufische. Maßnahmen vor Abschluss.
Zeitraum: 2005 bis 2009
- Herstellung
der Durchgängigkeit in der Donau zur großräumigen
Lebensraumvernetzung (Umgehungsmöglichkeit beim Kraftwerk Wallsee-
Mitterkirchen durch die sogenannte Flutmulde, Errichtung einer
Wanderhilfe beim Kraftwerk Abwinden-Asten). Umsetzung durch die
Firma AHP. Maßnahmen teilweise in Vorbereitung bzw. Planung.
Zeitraum offen.
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Info
zum Projekt vom 10.04.2008
Das Projekt ist bei allen Revieren, Vereinen, Bewirtschaftern und den
zuständigen Stellen des Landes OÖ sehr positiv aufgenommen worden und
wird auch dementsprechend finanziell unterstützt. Wir bedanken uns sehr
herzlich für diese Unterstützung!
Wir haben derzeit finanzielle Zusagen für das Projekt in Höhe von
8.200 EURO jährlich.
Aufgrund der letzten Verhandlungen mit dem Bundesinstitut für
Fischerei in Scharfling wird der Ausfang von laichfähigen,
abstreiffähigen Nasen (ca. 150 Stück Rogner das sind ca. 40
Liter Roggen und ca. 800.000 bis 1.000.000 Brütlinge), das Ausbrüten
und der Wiederbesatz ca. 6.500 EURO kosten.
Die Kosten für 800 Stück Junghuchen, ca. 15 cm lang, belaufen sich
auf ca.1.500 EURO.
Der Ausfang der Näslinge ist abhängig von der Wassertemperatur und
dem Wasserstand der Enns. Wenn alle Komponenten passen, muss rasch
gehandelt werden.
Die Näslinge in der Antiesen - einem Zubringer des Inns,
laichen bereits. Bei der Hilfswehr in Enns ist die erforderliche
Wassertemperatur von 9 Grad noch nicht erreicht. Auch der Wasserstand
(Schneewasser) passt nicht und die Wehr ist offen. Voraussichtlich sind
in den nächsten Tagen bei der Hilfswehr in der Enns keine laichreifen
Näslinge zum Abstreifen greifbar.
Wir werden daher auf Näslinge in der Enns bei Großraming ausweichen
müssen. Lt. Institut Scharfling wird der wahrscheinliche Zeitpunkt
Ostersonntag oder Ostermontag 2009 sein. Ausgegangen wird vom Fang ca.
160 Stk. laichreifer Nasen - Ergebnis - ca. eine Million
Brütlinge.
Falls gewünscht, werden wir sie, wenn der Zeitpunkt zum
elektrischen Ausfang passt, tel. darüber informieren. Bitte geben sie
uns eine Ansprechperson sowie die tel. Nummer bekannt.
Ebenso werden wir sie informieren, wann und wo die Nasenbrütlinge
und Junghuchen besetzt werden.
Wir werden hier laufend über unser Nasen-und Huchenprojekt
informieren.
Rückfragen bitte an Hr. Wolfgang Hamberger unter Telefonnummer
0676-81421573.
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Bauliche
ökologische Verbesserungen in der Donau zum Projekt In
den letzten Monaten wurden im Staubereich zwischen dem KW Abwinden -
Asten und dem KW Wallsee Mitterkirchen, insgesamt ca. 2,4 Kilometer
lange Schotterbänke neu geschaffen. Die Hälfte dieser Schotterbänke
sind gegen Wellenschlag geschützt, was für das Aufkommen der Fischbrut
wichtig ist. Im Nahbereich der Mündung der Enns in die Donau wurden 7
neue 20 Meter lange Leitwerke (Sporne - Steinwürfe) geschaffen. Artikel
aus "Fisch und Gewässer" vom März 2010 
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13.
Mai 2009 – Fischbesatz zum Näslingprojekt
Im Zuge des Näslingprojektes
werden durch den FV Enns 520.000 Stück Nasenbrütlinge in der Donau
zwischen Kraftwerk Abwinden und Kraftwerk Wallssee eingesetzt.
Im Detail wurden besetzt: Schotterbänke vor Mündungsbereich
Hambergeraltarm ca. 100.000 Stück, neue Schotterbänke von Murauerinsel
abwärts ca. 200.000 Stück, Naarn Mitterkirchen ca. 15.000 bis 20.000
Stück, Schotterbank nach Kraftwerk Abwinden ca. 100.000, die restlichen
100.000 Stück verteilt in der Enns unterhalb der Hilfswehr.
Es wird nach wie vor noch versucht laichfähige Nasen aus der Enns
unterhalb der Hilfswehr bei Enns zu bekommen. Bisher war leider das Wehr
immer offen (Wasserstand zu hoch - Schneewasser) sodass hier noch keine
laichfähigen Nasen abgestreift werden konnten.
Die Enns wird ständige beobachtet. Sollten die Verhältnisse
günstig sein, wird sofort mit der Fischzuchtanstalt Scharfling Kontakt
aufgenommen, um die restlichen 500.000 Brütlinge zu bekommen.
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Besatz
mit den Näslingbrütlingen im seichten Wasser mit vielen
Versteckmöglichkeiten
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01.
Juli 2009 – Info zum Näslingprojekt
Aufgrund
der starken Regenfälle im Mai und Juni 2009 und der damit verbundenen
Hochwasserführung der Enns konnten leider bei der Hilfswehr in Enns
keine laichfähigen Näslinge entnommen werden.
Für 2009 musste daher mit den oa. 520.000 Stück Nasenbrütlingen aus
Großraming das Auslangen gefunden werden. Das Erbrüten der Näslinge
kostete 2.340,--Euro.
Es wurden weiters 514 Stück Huchen zum Gesamtpreis von 927,00 Euro
besetzt.
Der Fischereiverein Enns bedankt sich bei allen Unterstützern des Näslingprojektes.
Diese erhalten in den nächsten Tagen per Post eine Information mit
Aufteilungsschlüssel, sowie Kopien der Rechnung und des Lieferscheines.
Leider haben sich die Betreiber der Donaukraftwerke, nicht zur einer
Unterstützung des Projektes gewinnen lassen.
Der Fischereiverein Enns bedankt sich bei allen Beteiligten für die
Unterstützung.
Wir hoffen mit diesem Projekt zu einer ökologischen Aufwertung des
Fischbestandes in der Donau allgemein, vor allem aber zwischen den
Kraftwerken Abwinden-Asten und Wallsee-Mitterkirchen beigetragen zu
haben. Wir ersuchen um weitere Unterstützung bei der Fortsetzung des
Projektes in den Folgejahren.
November
2009:
Am
25.11.2009 fand im Fischerhaus eine Pressekonferenz über das
ökologische Wasserbauprojekt statt. Siehe
Presseinformation und Zeitungsausschnitt.
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