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Der Taborteich liegt im Augebiet der Donau bei Enns, Enghagen, am Tabor,
direkt neben dem Vereinshaus des Fischereivereines Enns.
Er entstand aus einem altem Steinbruch, in dem schon die Römer Granit
gebrochen haben.
Der Blick auf dieses paradiesisch, still gelegene und dicht bepflanzte Biotop lässt naturverbundene Herzen höher schlagen. Üppig
wuchern See- und Teichrosen im seichten und hüfttiefen Wasser. Über
allem schwirrt der Eisvogel, einem fliegenden Edelstein gleich,
zum nördlichen Ufer des Teiches, zu den Felsen, wo er nistet. Die Ufer
sind eingefasst von Schilf- und Rohrkolbengürteln, dazwischen drängen
sich dichte Büschel der gelben Wasserschwertlilie – traumhaft
schöne Natur, wie man sie nicht oft zu sehen bekommt. Keine Frage, dass
der Taborteich zum „Naturdenkmal“ erklärt wurde.
Aber nicht immer war der Taborteich
ein „Naturdenkmal“. Nur dem Fleiß, den unzähligen freiwilligen
Arbeitsstunden unserer Mitglieder und vor allem dem unermüdlichen Alois Hamberger ist dies zu verdanken.
1983 und 1991 mussten die Teichufer von halbmetertiefen Schlamm,
der durch Hochwasser abgelagert worden war, gereinigt werden.
Auf Initiative des Gewässerwartes
Alois Hamberger wurde der Taborteich durch Anschüttung eines Dammes
weitgehend hochwassersicher gemacht und somit präsentiert er sich auch
heute noch in seiner vollen Pracht.
Fischbestand:
überwiegend Schleien und Karauschen, aber auch Weissfische, sowie
einige Karpfen und Hechte.
Besonderes:
Das Fischen im Naturdenkmal Taborteich ist
nicht erlaubt.
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